Im Evangeliumstext ist die Rede von der Endzeit – und der Hoffnung, dass Jesus alles Mögliche möglich macht. Die Verse sind Teil der großen endzeitlichen Rede Jesu im Matthäus-Evangelium, die der Evangelienschreiber Matthäus gegen Ende seines Werkes, aber sicher noch bewusst vor der Schilderung des Leidens und der Auferstehung Jesu platziert. Jesus spricht hier seine Jüngerinnen und Jünger direkt an. Und greift deren drängende Frage auf: „Sag uns, wann wird dies geschehen? Und was wird das Zeichen deiner Ankunft und die Vollendung der Weltzeit sein“?
Das Video behandelt die Rede Jesu über die Endzeit und die Hoffnung, dass Jesus alles Mögliche möglich macht. Jesus spricht direkt zu seinen Jüngern und greift ihre Frage nach dem Zeitpunkt und dem Zeichen seiner Ankunft und der Vollendung der Welt auf. Interessanterweise wird nicht die Verfolgung von außen als Hauptproblem genannt, sondern die Konflikte innerhalb der Gemeinde selbst, wie Abfall der Jünger, Verrat, falsche Propheten und Hass. Jesus fordert die Jünger auf, das Evangelium der Gottesreich-Verkündigung fortzuführen. Die Wiederkunft Jesu wird als kosmisches Geschehen beschrieben, das alles verändert und selbst die Zeit aufhebt. Jesus verwendet das Bild vom Feigenbaum, um die Wichtigkeit der Wachsamkeit und des Erkennens der Zeichen der Zeit zu betonen. Es wird kein festes Datum genannt, daher kann man den Text so verstehen, dass Gottes Reich zu jeder Zeit und in jeder Situation aufblitzen und anbrechen kann. Durch unsere Wachsamkeit und Sensibilität können wir dazu beitragen und ein kleines oder großes Beben erzeugen. Wir sollten mit Mut und offenen Augen durch die Welt gehen und eine Erwartungshaltung des Hoffens und des Möglichmachens haben. Der Sprecher wünscht einen gesegneten ersten Advent und eine gute kommende Woche.